Frischer Wind in der Volksmusik: Festival bodenst@ndig begeistert Salzburg!

· Martin Schneider

Rund um die Salzburger Volksmusik weht ein frischer Wind! Das Festival bodenst@ndig, das 2016 ins Leben gerufen wurde, hat sich als Bühne für innovative Klänge etabliert. Ziel des Festivals ist es, die musikalische Tradition nicht nur zu bewahren, sondern auch kreativ weiterzudenken. In den letzten Jahren haben vor allem die Initiatoren Klaus-Peter Lovcik und Berta Wagner den Charakter des Festivals geprägt. Lovcik, ehemaliger Marketingleiter der Volksbank Salzburg und ein leidenschaftlicher Musiker, zusammen mit Wagner, Geschäftsführerin der Salzburger Volkskultur, haben das Festival in Programm und Atmosphäre entscheidend mitgestaltet. Auch die künstlerische Leitung we’ve recent changes: Seit Anfang 2025 übernahmen Laura Lebesmühlbacher und Anna Buchegger die Zügel von Manfred Baumann, der als langjähriger ORF-Redakteur einen maßgeblichen Anteil an der Entwicklung des Festivals hatte.

Doch was macht bodenst@ndig so besonders? Genau das ist das Konzept: Junge Talente treffen auf etablierte Namen der Volksmusik. Über das Format „bodenst@ndig Podium“ erhalten die Nachwuchskünstler vom Musikum Salzburg die Gelegenheit, ihr Können zu zeigen und die Zukunft der Volksmusik mitzugestalten. So kommt das Publikum in den Genuss einer bunten Programmvielfalt, die von humorvollen Klanggeschichten der Gruppe Gschreams über düstere Dialekt-Gospel von Paul Plut bis hin zu einem aufregenden Mix aus Reggae, Dancehall und Alpenpop durch die Band HOLZA reicht.

Tradition trifft Innovation

Die Volksmusik ist nicht nur ein Teil der Tradition, sie ist auch ein Ausdruck der kulturellen Vielfalt. Christian Wyss, Volksmusikredaktor beim Schweizer Fernsehen, hat sich diesem spannenden Thema gewidmet. Er verbindet traditionelle Klänge mit modernen Einflüssen und versucht, sowohl das konservative Publikum als auch die Jugend anzusprechen. Laut Wyss hat sich die Berichterstattung über Volksmusik in den letzten Jahren stark gewandelt, auch um jüngere Menschen für das Genre zu gewinnen. Seine Beobachtungen zeigen, dass Migration und kulturelle Einflüsse die Volksmusik nachhaltig beeinflussen und verändern.

Auf die Frage, wie wichtig die Live-Erfahrung und das Setting für die Wahrnehmung von Volksmusik sind, findet Wyss klare Worte: „Es sind gerade diese Elemente, die unsere Kultur lebendig machen“. Diese Ansichten spiegeln sich auch im bodenst@ndig Festival wider, das als lebendiger Treffpunkt für neue Erlebnisse sorgt. Hier wird eine Plattform geboten, wo es Platz für Experimente gibt und gleichzeitig die Wurzeln nicht vergessen werden.

Ein Blick in die Zukunft

Das Festival bleibt ein Ort, an dem die genussvolle Begegnung von Tradition und Experiment ausreichend Platz findet, um auf unterschiedliche Weisen die neue Volksmusik zu feiern. Seitinger & Maierhofer bringen mit ihren Dialektliedern zwischen Jazz, Pop und Volksmusik einen weiteren spannenden Aspekt in die Programmgestaltung ein, während Anna Buchegger mit modernen Interpretationen alpenländischer Klangwelten den Bogen zu aktuellen Strömungen schlägt. Die nächsten Jahre versprechen einiges für das bodenst@ndig Festival und die gesamte Volksmusikszene.

Abschließend bleibt nur zu sagen: Hut ab vor all den kreativen Köpfen, die hinter dem Festival stehen! Die Verbindung von Tradition und modernen Impulsen hat nicht nur in Salzburg, sondern auch darüber hinaus einen hohen Stellenwert und lässt die Volksmusik in neuem Glanz erstrahlen.

Wer mehr über die kommenden Veranstaltungen erfahren möchte, kann sich auf der bodenst@ndig Website informieren oder weitere spannende Entwicklungen zur Volksmusik auf der Seite von Dorfzeitung nachlesen. Und auch die Ausführungen von SRF können für alle Volksmusikinteressierten von großer Bedeutung sein.