Kunst und Kultur vereint: Sommerakademie 2026 in Salzburg startet!

· Martin Schneider

Ein kreatives Feuerwerk erwartet Kunstinteressierte in Salzburg, wenn die Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst 2026 ihre Pforten öffnet. Vom 20. Juli bis 29. August 2026 können Studierende aus aller Welt an 21 spannenden Kursen teilnehmen, die sowohl in der beeindruckenden Festung Hohensalzburg als auch im idyllischen Steinbruch Untersberg stattfinden.

Das Jahresmotto „Common Ground“ steht symbolisch für die Bedeutung von freier Meinungsäußerung und demokratischen Prozessen. Die neue Kursleiterin Mafalda Rakoš, eine in Österreich geborene Kultur- und Sozialanthropologin sowie Dokumentar- und Porträtfotografin, bringt frischen Wind in die Liste der Lehrenden. Neben ihr dürfen wir uns auf namhafte Künstler und Pädagogen wie Mojé Assefjah, die Malerei unterrichtet, und Stephie Morawetz, die experimentellen Schmuck lehrt, freuen.

Ein bunt gemischtes Team von Lehrenden

Die Liste der Lehrenden ist ein wahres Who-is-Who unter den Kreativen. Es kehren auch Christian Schwarzwald, der Zeichnung unterrichtet, und Peter Miller, der analoge Film bringt, zurück – beide waren einst selbst als Studierende Teil der Akademie. Mirela Baciak, die Direktorin des Salzburger Kunstvereins, und Denis Maksimov, bekannt für seine Lecture Performances, runden das Kursangebot ab. Nicht zu vergessen sind Heinz Riegler, der im Bereich Sound arbeitet, sowie das italienische Kollektiv Biennale Urbana, das Einblicke in Architektur geben wird.

Ein besonderes Highlight ist ein neuer Kurs, der Performance, Tanz und Theater in Kooperation mit Christoph Schlingensiefs Operndorf Afrika bietet. Solche innovativen Ansätze zeigen, dass die Sommerakademie stets bestrebt ist, im kulturellen Dialog zu bleiben.

Internationale Teilnehmende und lokale Kooperationen

Jährlich ziehen die Kurse über 300 Studierende aus 50 Ländern an. Das zeigt, wie hoch im Kurs die Sommerakademie nicht nur in Österreich, sondern international steht. Um die Vernetzung und den Austausch zu fördern, sind auch Kooperationen mit lokalen Kultureinrichtungen geplant. Ausstellungen und Filmscreenings werden nicht nur das Programm erweitern, sondern auch das Publikum in die kreativen Prozesse einbeziehen.

Diese Initiative geht weit über die reine Wissensvermittlung hinaus; sie schafft einen Raum, in dem Kreativität und soziale Aspekte miteinander verschmelzen. Es ist diese Mischung aus Tradition und Innovation, die Salzburg zu einem Zentrum der Kunst und Kultur macht.

Also, wer sich mit kreativen Gedanken und frischen Ideen auseinandersetzen möchte, sollte sich die Sommerakademie 2026 im Kalender rot anstreichen. Das kreative Abenteuer wartet schon vor den Toren Salzburgs!