Die Stadt Salzburg setzt ein Zeichen für kulturelle Vielfalt und Integration. Mit Freude kündigt sie im Jahr 2026 die Vergabe des Peyrebère de Guilloutet Interkulturstipendiums an, das heuer bereits zum sechsten Mal verliehen wird. Wie meinbezirk.at berichtet, unterstützt dieses Stipendium interkulturelle Kunst- und Kulturprojekte mit einem Betrag von 3.000 Euro.
Förderung von Integration und Menschenrechten
Das Stipendium zielt darauf ab, Projekte zu fördern, die sich intensiv mit Themen wie Integration, Menschenrechten und soziokulturellen Aktivitäten auseinandersetzen. Künstler, Kulturvereine und Initiativen mit Sitz in Salzburg sind eingeladen, ihre kreativen Ideen einzureichen. Besonders gesucht werden Kulturprojekte, die den transkulturellen Dialog und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Künstlergruppen fördern. Unter den Einreichmöglichkeiten finden sich auch Projekte, die von Menschen mit internationalen Wurzeln in Salzburg stammen oder sich mit kulturellen Hintergründen und Diversität beschäftigen.
Chancen für kreative Köpfe
Wer sich mit einem eigenen Projekt bewerben möchte, sollte beachten: Das Vorhaben muss eigenständig sein und darf nicht bereits abgeschlossen sein. Der Einsendeschluss für die Bewerbungen ist am 13. April 2026. „Das ist eine hervorragende Gelegenheit, um den eigenen kreativen Impuls zu verwirklichen und den interkulturellen Austausch in Salzburg zu stärken“, so ein Sprecher der Stadt.
Vielseitige Projekte sind gefragt
Die Bandbreite der eingereichten Projekte ist groß: So können künstlerische Vorhaben, die Integration und Menschenrechte thematisieren, eingereicht werden, ebenso wie Initiativen, die die Diversität der Stadt auf kreative Weise widerspiegeln. Diese Förderung ermöglicht es den Akteur:innen der Kulturszene, ihre eigenen Perspektiven einzubringen und somit zu einem lebendigen kulturellen Leben beizutragen.
Mit dem Peyrebère de Guilloutet Interkulturstipendium gibt es in Salzburg also reichlich Gelegenheit, kreative Ideen zu verwirklichen und gleichzeitig einen Beitrag zu einer offenen und vielfältigen Gesellschaft zu leisten. Die Stadt zeigt damit einmal mehr, dass sie nicht nur Tradition schätzt, sondern auch die Innovation und den kulturellen Austausch im Blick hat.