In Salzburg wird die Bühnenbeleuchtung für die emissionsfreie Mobilität jetzt noch strahlender. Albus Salzburg hat ein wegweisendes Leuchtturmprojekt in Form eines großzügigen Solardachs realisiert, das nun für frischen Wind in der E-Bus-Flotte sorgt. Mit einer Fläche von über 4.200 m² und mehr als 1.700 Photovoltaikmodulen wird der Betrieb jetzt mit jährlich bis zu 1.420.000 kWh Solarstrom versorgt. Die Investition von über 3,5 Millionen Euro stellt ein starkes Bekenntnis zur Nachhaltigkeit dar, unterstützt durch etwa 1,2 Millionen Euro Förderungen des Landes Salzburg.
Der moderne Betriebshof in Maxglan bietet bereits 15 E-Bussen Platz, wobei die Flotte bis Ende 2028 auf etwa 80 Elektrofahrzeuge wachsen soll. Die Bauarbeiten, die sich über acht Monate hinzogen, hielten den Busbetrieb durchgehend aufrechterhalten. Mit einer Höhe von 11 Metern und einer Länge von bis zu 81 Metern erweist sich das Solardach als äußerst funktional, da es ohne störende Säulen das Rangieren der Busse erleichtert.
Nachhaltige Mobilität in Salzburg
Mit diesem Projekt geht Albus Salzburg einen entscheidenden Schritt in Richtung einer energieautarken Verkehrsinfrastruktur. „Sonne tanken für morgen“ ist das Motto, unter welchem die Photovoltaikanlage aufgebaut wurde. Diese Anlage ist nicht nur die größte ihrer Art im innerstädtischen Bereich, sondern wird auch mittels eines intelligenten Lademanagementsystems, genannt OptiChargE, betrieben. Das Ziel ist es, den CO₂-Ausstoß auf null zu reduzieren, was durch die Nutzung von Sonnenenergie erreicht werden soll. In der ersten Ausbaustufe wurden schon 480 kWp installiert, was einer ersten jährlichen CO₂-Einsparung von rund 219 Tonnen entspricht.
Insgesamt soll die Umstellung auf emissionsfreie Busse einen signifikanten Beitrag zur Reduktion der CO₂-Emissionen leisten. Bereits bis Juni 2026 sollen 34 Dieselbusse gegen batteriebetriebene Modelle ausgetauscht werden, was der Umwelt zusätzlich 2.361 Tonnen CO₂ jährlich erspart, so das Projektteam von vcoe.at.
Ein vielfältiges Angebot für die Gemeinde
Das Projekt sieht nicht nur eine massive Stromproduktion vor, sondern auch die Neugestaltung der Haltestelle an der Siezenheimer Straße. Diese wurde mit modernen Sitzgelegenheiten, Echtzeit-Informationen und einem Blindenleitsystem ausgestattet. Zudem erfreuen sich die Fahrgäste nun an einer begrünten Dachfläche sowie einer Fassade, die einem Neupflanzen von einem Baum entspricht. In Summe tragen die neuen Maßnahme zur Erhöhung der Lebensqualität in Salzburg bei.
Die Eröffnung des Projekts wurde passend mit einem „E-Mobility-Kirtag“ gefeiert, an dem zahlreiche Ehrengäste teilnahmen. Die Verbindung von Verkehrswende und Umweltschutz geht Hand in Hand, wie auch in den Projekten an den Fraunhofer-Instituten hervorgehoben wird, wo sich die Forschung auf nachhaltige Mobilität und die Entwicklung alternativer Antriebsarten konzentriert, so Fraunhofer ISE.
In einer Zeit, in der die Herausforderungen in der Verkehrsinfrastruktur und der Klimaschutz immer mehr in den Fokus rücken, zeigt Albus Salzburg mit diesem Projekt, wie innovative Lösungen zur Reduktion der CO₂-Emissionen aussehen können. Mit großen Schritten in die Zukunft leuchtet Salzburg nun grüner denn je!