Salzburg schockt Rapid: Dank Schlager trotz Chancen-Dominanz!

· Martin Schneider

Ein spannendes Fußballspiel brachte die Fans im Stadion zum Beben: Red Bull Salzburg gewann das mit Spannung erwartete Duell gegen Rapid Wien mit 2:1, trotz zahlreicher Anläufe der Wiener. Der Gastgeber zeigte eine hervorragende Abwehrleistung, angeführt von Torwart Alexander Schlager, der mit seinen zwölf Paraden entscheidend zum Sieg beitrug. Salzburg zelebriert damit einen weiteren Erfolg in dieser Saison.

Obwohl das Spiel über 90 Minuten von Rapid dominiert wurde, konnten die Hausherren die entscheidenden Tore erzielen. Soumaila Diabate sorgte in der 38. Minute für die erstmalige Führung, während Andrija Radulovic in der 45. Minute den Ausgleich erzielte. Kurz nach der Halbzeit war es dann Sota Kitano, der das 2:1 für Salzburg erzielte, was schließlich die Entscheidung brachte. Besonders bitter für Rapid war der verschossene Elfmeter von Matthias Seidl in der 80. Minute, der eine weitere Chance auf den Ausgleich vermissen ließ.

Der Spielverlauf im Detail

Das Match war für Rapid eine ausgemachte Chance auf den Sieg, nachdem sie in den ersten Spielminuten zahlreiche Torchancen herausspielten. Ein schneller Schuss von Nikolaus Wurmbrand (6. Minute) und ein Kopfball von Seidl (18. Minute) zeigten die Angriffslust der Wiener. Doch trotz mehr Ballbesitz und Möglichkeiten kam Rapid nicht über den Ausgleich hinaus.

Trainer Thomas Letsch musste nach der letzten Partie gegen Lyon, in der Salzburg schlecht abgeschnitten hatte, seine Startaufstellung auf gleich fünf Positionen ändern. Frischer Wind kam durch die Neuen – als Schlüsselspieler erwies sich auch Kitano, der in der 53. Minute eingewechselt wurde und kurz darauf den entscheidenden Treffer erzielte.

Tabellenstandsänderungen

Durch diese Niederlage rutscht Rapid auf den dritten Platz ab, während Salzburg punktgleich auf dem zweiten Platz auflauert. Sturm Graz hat die Tabellenspitze übernommen. Diese Partie war die 19. in Folge, die Rapid in Salzburg ohne einen Sieg absolvierte. Ein Umstand, der die Frage aufwirft, wie lange es noch dauern wird, bis Rapid diesen Fluch bricht.

In den nächsten Spielen hat Salzburg die Gelegenheit, einen weiteren Schritt in Richtung Titelverteidigung zu machen, während Rapid geknickt die Niederlage verarbeiten muss. Am 19. Oktober geht es für Salzburg gegen Altach.

Wie es scheint, hat Rapid Wien derzeit nicht nur mit der Konkurrenz zu kämpfen, sondern auch mit der eigenen Formschwäche, während Salzburg mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einem starken Keeper weiterhin auf der Erfolgsspur bleibt. Ob sie den Schwung behalten können, wird sich in den nächsten Matches zeigen.

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