Es tut sich was im Salzburger Sport – und das auf spannende Weise! Das Bestattungsunternehmen paxnatura aus Glanegg hat entschieden, im Sportsponsoring Fuß zu fassen. Die erste Athletin, die von dieser Unterstützung profitiert, ist die talentierte Tabea Minichmayr, eine Küstenruderin mit großen Ambitionen. Wie sn.at berichtet, ist dies ein bemerkenswerter Schritt, vor allem vor dem Hintergrund, dass das Sponsoring im Sport in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen hat.
Tabea Minichmayr, 26 Jahre alt und gebürtige Oberösterreicherin, hat eine beeindruckende sportliche Wende vollzogen. Ursprünglich wollte sie 2022 ihre Ruderkarriere beenden, doch durch Zufall fand sie zum Küstenrudern, einer Disziplin, die künftig auch bei den Olympischen Spielen 2028 vertreten sein wird. Bei ihrem ersten Wettbewerb im Beachsprint konnte sie überraschenderweise gewinnen, was ihren Weg in den Leistungssport ebnete. Das beschreibt salzburg24.at, das auch erwähnt, dass Minichmayr den Sport nun professionell betreibt.
Innovatives Sponsoring mit Geschichte
Das Sponsoring hat im Sport eine lange Geschichte, die jedoch nicht immer skandalfrei verlief. paxnatura ist nicht das erste Bestattungsunternehmen, das im Sport aktiv wird. Bereits 2008 traten die Gratkorner unter dem Namen „FC Pax Gratkorn“ an, was jedoch zur Insolvenz des Vereins führte. Historisch interessante Fälle sind auch die Kondomwerbung beim FC Homburg oder die Unterstützung des Surtees-Teams in der Formel 1 durch die Marke „Durex“. sn.at berichtet von diesen Beispielen, die verdeutlichen, dass Sponsoren häufig aus den unterschiedlichsten Bereichen kommen und oft für Aufregung sorgen.
Das weltweite Volumen im Sportsponsoring beläuft sich mittlerweile auf rund 114 Milliarden US-Dollar, und es wird erwartet, dass diese Zahl weiter steigt. Sponsoring ist zu einer der wichtigsten Einnahmequellen im Profisport geworden, wie Statista feststellt. Der positive Imagetransfer für Sponsoren ist ein zentrales Ziel, das sowohl die Sichtbarkeit als auch das Ansehen der Unternehmen steigert.
Ein Blick in die Zukunft
Die Aussichten für Tabea Minichmayr könnten nicht besser sein. Der Erfolg ihrer bisherigen Wettkämpfe, einschließlich des Gewinns der Europameisterschaften in Gdansk, zeigt ihren Aufstieg auf der sportlichen Landkarte. Ihr Fokus liegt nun klar auf den Olympischen Spielen in Los Angeles 2028, wo sie um Medaillen kämpfen möchte. Die Dynamik des Küstenruderns, das Tabea mit den Worten Action, Dynamik und Wellen beschreibt, macht diese Sportart besonders spannend.
Wir dürfen gespannt sein, wie sich die Zusammenarbeit zwischen paxnatura und Tabea Minichmayr entwickeln wird. In jedem Fall könnte dieses Sponsoring auch für das Bestattungsunternehmen eine gute Möglichkeit sein, sich positiv im Gedächtnis der Öffentlichkeit zu verankern und gleichzeitig einen wertvollen Beitrag zum örtlichen Sport zu leisten.