Die Luft brennt, wenn Red Bull Salzburg am Donnerstagabend den ungarischen Klub Ferencvaros Budapest empfängt. Bisher geht es für die Salzburger in der Europa League eher mau zu, denn nach zwei Spielen steht die Bilanz bei null Punkten – ein 0:1 gegen Porto und ein 0:2 gegen Lyon bescherten der Mannschaft einen holprigen Start in die Gruppenphase. Trainer Thomas Letsch äußert sich vor dem Duell: „Ferencvaros ist ein Gegner auf Augenhöhe, und wir müssen dringend Punkte sammeln“, berichtet der Kurier.
Die Partie findet um 18:45 Uhr statt und wird live auf ServusTV und Sky übertragen. Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass Ferencvaros mit vier Punkten aus zwei Spielen (1:1 gegen Pilsen und 1:0 gegen Genk) gut in die Saison gestartet ist und derzeit auf dem 11. Platz rangiert.
Personelle Situation bei Salzburg
Salzburgs Kader ist eher stark verunsichert, denn Kapitän Mads Bidstrup fällt aufgrund einer Muskelverletzung aus. Zudem sind auch andere Spieler unter Verletzungs-Sorgen, wie John Mellberg, Takumu Kawamura und Karim Konate. Maurits Kjaergaard ist fraglich, was die taktische Aufstellung zusätzlich kompliziert.
Die mögliche Aufstellung könnte Folgendes umfassen: Schlager im Tor; in der Verteidigung Lainer, Gadou, Rasmussen und Kratzig; im Mittelfeld Diabate und Diambou; sowie die Offensivkräfte Yeo, Alajbegovic, Baidoo und Onisiwo, wie Sports Mole berichtet.
Ferencvaros im Aufwind
Ferencvaros hingegen kann von einer beeindruckenden Form berichten. Seit Mitte August haben sie kein Spiel mehr verloren und stellen ihre Stärke unter Beweis. Dabei glänzt vor allem Barnabas Varga, der mit 14 Toren in 17 Spielen, acht davon per Kopf, der gefährlichste Stürmer der Mannschaft ist. Auch Naby Keita, ein ehemaliger Spieler von Salzburg, wird die Zuschauer auf der anderen Seite sehen. Unter Letsch erzielte er in Salzburg ein Tor und bereitete eines vor – für viele Fans ist das eine spannende Rückkehr.
Thomas Letsch erwartet von Ferencvaros ein 3-5-2-System und beschreibt die bevorstehende Begegnung als große Herausforderung. Die ungarische Mannschaft spielt überlegen und hat eine unterstützende Spielweise, die es Salzburg diesmal schwer machen könnte.
Ein Ausblick auf die Europa League
Die Europa League hat sich über die Jahre hinweg weiterentwickelt, mit einem neuen Spielmodus, der in der Saison 2024/2025 zum Tragen kommt. Die Anzahl der Teilnehmer steigt von 32 auf 36, und es wird ein Ligasystem eingeführt, was die Spannung erhöht. Die besten acht Teams qualifizieren sich direkt für die K.-o.-Runde, während andere Teams durch Play-offs um die restlichen Plätze kämpfen müssen. Salzburg hat sich aus der Champions-League-Qualifikation nicht qualifizieren können, was die Europa League umso wichtiger macht, um den europäischen Fußball am Leben zu halten, wie Statista berichtet.
Ein Sieg gegen Ferencvaros könnte die Wende für Salzburg in der Europa League darstellen und wichtige Punkte bringen, um das Überleben in der Gruppenphase zu sichern. Die Fans drücken die Daumen, denn jetzt zählt jeder Punkt!