In einem enttäuschenden Auftritt hat Red Bull Salzburg sein zweites Gruppenspiel in der UEFA Europa League mit 0:2 gegen Olympique Lyon verloren. Die Partie, die am 2. Oktober 2025 stattfand, verlief vor 31.767 Zuschauern im Stade des Lumières eher unglücklich für die Salzburger. Die Tore für Lyon erzielten Martin Satriano in der 11. Minute und Ruben Kluivert in der 57. Minute.
Salzburgs Torwart Alexander Schlager zeigte zwar seine Reflexe, indem er einen Elfmeter von Pavel Šulc parierte, doch ein folgenschwerer Fehler im Spielaufbau von ihm führte zum ersten Tor der Franzosen. Trainer Thomas Letsch hatte die Startformation verändert und brachte Kjaergaard für Alajbegovic sowie Vertessen für Baidoo. Der Kapitän, Mads Bidstrup, fehlte und wurde durch die Mittelfeldspieler Diabate und Diambou ersetzt.
Lyon setzt sich durch
Die Gastgeber dominierten vor allem in der ersten Halbzeit mit über 65% Ballbesitz und kontrollierten das Spielgeschehen. Salzburg hatte im ersten Durchgang kaum nennenswerte Chancen, lediglich Lainer konnte in der 22. Minute in höchster Not retten. Die besten Möglichkeiten für Salzburg hatten Vertessen und Ratkov, die jedoch in der 31. und 39. Minute am gegnerischen Tor scheiterten.
Nach der Halbzeitpause versuchte Salzburg, sich zurück ins Spiel zu kämpfen, doch Lyon blieb spielbestimmend. Auch wenn Salzburg dreifach wechselte, um frischen Wind zu bringen, blieb das Team insgesamt blass. Alajbegovic hatte zwar zwei vielversprechende Abschlüsse in der 65. und 70. Minute, doch ein Treffer blieb dem österreichischen Klub weiterhin verwehrt.
Momentaufnahme und Ausblick
Mit dieser Niederlage hat Salzburg nun vier Europacup-Niederlagen in Folge zu verzeichnen und wartet seit geraumer Zeit auf ein Tor in der Europa League. Es bleibt abzuwarten, wie das Team beim nächsten Ligaschlager gegen Rapid am Sonntag abschneiden wird. Der letzte Pflichtspielsieg datiert bereits auf den 2:1-Erfolg gegen WSG Tirol zurück.
Insgesamt zeigt sich, dass Salzburg noch viel Arbeit vor sich hat, um in diesem hochklassigen Wettbewerb bestehen zu können. Wie die gesamte Gruppe aussieht und wer die Topmannschaften sind, ist im Rahmen der Europa League von großer Bedeutung, die für die Teams interessante Herausforderungen bereithält und immerhin auch einen Startplatz für die Champions League des folgenden Jahres bieten kann.
Schaut man auf die Historie, hat der Wettbewerb ähnliche Höhen und Tiefen durchlebt – gegründet wurde er ursprünglich 1971 unter dem Namen UEFA Cup. Spätere Umstrukturierungen, wie die Zusammenlegung mit dem Europapokal der Pokalsieger im Jahr 1999, zeugen von der fortwährenden Entwicklung dieses prestigeträchtigen Wettbewerbs. Relevante Informationen dazu finden sich unter anderem auf Wikipedia.
Für Salzburg bleibt nun nur zu hoffen, dass die Formkurve wieder nach oben zeigt und das Team in den kommenden Partien zu alter Stärke zurückfindet. Die nächsten Herausforderungen stehen bereits vor der Tür, und das österreichische Publikum wartet gespannt auf die Reaktionen seiner Lieblingsmannschaft.