Ein spannendes Derby und ein Trainerwechsel sorgten jüngst für Aufregung in Wals-Grünau. Am 25. Oktober 2025 verlor die Mannschaft gegen St. Johann mit 1:2, und das obwohl sie zu Beginn des Spiels durch Timo Kulterer (Leihgabe von Austria Salzburg) in der 7. Minute in Führung ging. St. Johann drehte die Partie jedoch dank zweier Tore von Raphael Kosakiewic (19. und 80. Minute) und konnte damit den „Mentalitätssieg“ einfahren, wie Trainer Johannes Schützinger, der wegen eines Trainingslagers in der Türkei von seinem Assistenten Christoph Innerhofer vertreten wurde, betonte.
Das Derby war nicht nur für Wals-Grünau eine bittere Pille, sondern brachte auch einen Wechsel auf der Trainerposition mit sich. Nach der Niederlage gab Salzburg24 bekannt, dass Christoph Knaus das Team verlässt und Bernhard Huber-Rieder als neuer Trainer ab Dezember fungieren wird. Huber-Rieder hat bereits in Straßwalchen gearbeitet und dort die Mannschaft vor dem Abstieg gerettet. Der Obmann Norbert Bauer betonte die dringende Notwendigkeit, das Team zu stabilisieren und gezielt auf junge Talente zu setzen.
Ein Blick in die Zukunft
Während die Wals-Grünauer um neue Impulse kämpfen, startet die Regionalliga West am 15. März in die Frühjahrs-Saison. Für die Salzburger Teams stehen gleich zwei spannende Derbys auf dem Programm: Austria Salzburg spielt gegen Bischofshofen, während Kuchl auf Saalfelden trifft. Zudem wird Wals-Grünau zum ersten Spiel einen Auswärtsauftritt gegen Schwaz haben, während St. Johann beim Tabellenführer Imst ran muss. Erfreulich ist, dass St. Johann Austria Salzburg unterstützen könnte, die punktgleich mit dem Tabellenführer sind und bereits 42 Tore erzielt haben, was die beste Offensivleistung in der Liga darstellt.
Trainer Christian Schaider von Austria Salzburg hat klare Ziele: Er strebt den Meistertitel an und möchte dabei möglichst wenige Spiele verlieren. Auch der SK Bischofshofen, derzeit auf Platz sechs, hat mit sechs Unentschieden in 16 Spielen zu kämpfen. Trainer Thomas Schnöll fordert von seiner Mannschaft mehr Konstanz, um aus diesen Remis endlich Siege zu machen.
Trotz der Herausforderungen in der Westliga bleibt die Aussicht auf die kommenden Spiele spannend. Alle Teams sind gefordert, sich weiterzuentwickeln, um im Kampf um Punkte und Platzierungen nicht den Anschluss zu verlieren.
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